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Hinweise zu Zulassungsvoraussetzungen,
zum Zulassungsantrag und zur Prüfung

 
Einzelheiten hierzu sind auch im StBerG und in der DVStB nachlesbar
 
A. VORBILDUNG
 
(1) Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung setzt voraus, dass der Bewerber
 
1. ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder ein Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von jeweils mindestens 8 Semestern erfolgreich abgeschlossen hat und danach 2 Jahre praktisch tätig gewesen ist oder
 
2. ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder ein Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von jeweils weniger als 8 Semestern erfolgreich abgeschlossen hat und danach 3 Jahre praktisch tätig gewesen ist.
 
(2) Ein Bewerber ist zur Steuerberaterprüfung auch zuzulassen, wenn er
 
 
1. eine Abschlussprüfung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf bestanden hat oder eine andere gleichwertige Vorbildung besitzt und nach Abschluss der Ausbildung 10 Jahre oder im Falle der erfolgreich abgelegten Prüfung zum geprüften Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirt 7 Jahre praktisch tätig gewesen ist, oder
 
2. der Finanzverwaltung als Beamter des gehobenen Dienstes oder als vergleichbarer Angestellter angehört oder angehört hat und bei ihr mindestens 7 Jahre als Sachbearbeiter oder in mindestens gleichwertiger Stellung tätig gewesen ist (Punkt 2. kommt selten zur Anwendung, weil in aller Regel gleichzeitig Punkt (1) 2. zutrifft, so dass die Wartezeit statt 7 nur 3 Jahre ist).
 
(3) Die in den Absätzen (1) und (2) geforderte praktische Tätigkeit muss sich in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden auf das Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern erstrecken.
 
B. ANTRAG AUF ZULASSUNG
 
(1) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 30. April eines jeden Jahres an die zuständige Prüfungsstelle der Steuerberaterkammern (in NRW ist das z.B. die Gemeinsame Prüfungsstelle der Steuerberaterkammern Düsseldorf, Köln und Westfalen-Lippe) zu richten: In Zweifelsfragen helfen Ihnen diese Stellen auch weiter (bitte dort anrufen!). Über Anträge auf Zulassung entscheidet ein bei der jeweiligen Stelle gebildeter Zulassungsausschuss. Antragsvordrucke sind bei den Prüfungsstellen erhältlich.
 
(2) Der Bewerber muß im Antrag angeben:
 
1. Name, Wohnsitz oder Aufenthalt, Beruf;
 
2. den Ort der beabsichtigten beruflichen Niederlassung;
 
3. ob und bei welcher Stelle er bereits früher einen Antrag auf Zulassung zur Prüfung eingereicht hat;
 
4. ob er Antrag auf Erleichterung wg. Körperbehinderung stellen möchte;
 
5. welche Staatsangehörigkeit er besitzt;
 
6. ob und ggf. welche Tätigkeit er nach Bestellung neben dem Beruf als Steuerberater weiter ausüben oder übernehmen will;
 
(3) Dem Antrag sind beizufügen:
 
1. ein lückenloser Lebenslauf mit genauen Angaben über die Person und den beruflichen Werdegang;
 
2. beglaubigte Abschrift der Zeugnisse über die geforderte Vorbildung für die Prüfung;
 
3. beglaubigte Abschrift der Zeugnisse über die bisherige berufliche Tätigkeit des Bewerbers und über bisher von ihm abgelegte einschlägige Prüfungen;
 
4. ein Passbild.
 
C. PRÜFUNG
 
(1) Allgemeines
 
1. Die Prüfung wird vor einem Prüfungsausschuss abgelegt, der bei der zuständigen Finanzbehörde zu bilden ist. Die Prüfung gliedert sich in schriftliche und mündliche Prüfung. Die schriftliche Prüfung besteht aus 3 an 3 aufeinander folgenden Tagen zu schreibenden Klausuren. Dauer in der Regel 6 Stunden. In der mündlichen Prüfung ist u.a. ein Kurzvortrag zu halten, für den der Kandidat eine halbe Stunde vor Prüfungsbeginn 3 Themen zur Auswahl erhält. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt 1 - 1,5 Stunden pro Kandidat.
 
2. Die Ladung zur schriftlichen Prüfung erfolgt spätestens einen Monat vor dem Tag der 1. Klausurarbeit. Die Ladung zur mündlichen Prüfung erfolgt spätestens 2 Wochen vorher (jeweils durch eingeschriebenen Brief).
 
(2) Prüfungsgebiete
 
Prüfungsgebiete sind Steuerliches Verfahrensrecht, Ertragsteuern, Bewertungsrecht, Erbschaftsteuer, Grundsteuer, Verbrauch- und Verkehrsteuern, Handelsrecht, Grundzüge des Bürgerlichen Rechts, des Gesellschaftsrechts, des Insolvenzrechts und des Rechts der Europäischen Gemeinschaft, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, Volkswirtschaft, Berufsrecht
 
(3) Rücktritt von der Prüfung
 
Der Bewerber kann bis zum Ende der Bearbeitungszeit der letzten Klausurarbeit von der Prüfung zurücktreten. In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Das gleiche gilt, wenn der Bewerber nicht erscheint.
 
(4) Bewertung von Klausuren
 
Die Noten reichen von sehr gut (1) über mangelhaft (5) bis ungenügend (6). Halbe Zwischennoten sind zulässig. Die Durchschnittsnote des Schriftlichen darf 4,5 nicht übersteigen. Die Durchschnittsnote aus Schriftlichem und Mündlichem darf 4,15 nicht übersteigen.
 
D. GEBÜHREN
 
Zulassungs- und Prüfungsgebühr und ihre Zahlungstermine sind direkt von der Prüfungsstelle zu erfragen.
 
E. WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
 
Weitere Details finden Sie auf der Homepage der für Sie zuständigen Steuerberaterkammer:

Baden-Württemberg   http://www.steuerberaterpruefung-bw.de/Vordrucke,-Merkblaetter
Bayern (München)   http://www.steuerberaterkammer-muenchen.de/zulassung-68.html
Bayern (Nürnberg)   http://www.stbk-nuernberg.de/nachwuchs/karriere/wie-werde-ich-steuerberater
Berlin   http://www.stbk-berlin.de/steuerberaterpruefung/zulassung
Brandenburg   http://www.stbk-brandenburg.de/Wie-werde-ich.../Steuerberater
Bremen   http://www.stbkammer-bremen.de/der-weg-zum-steuerberater.html
Hamburg   http://www.stbk-hamburg.de/Steuerberaterpruefung/Merkblatt-und-Hilfsmittelerlass
Hessen   http://www.stbk-hessen.de/Info-Material
Mecklenburg-Vorp.   http://www.stbkammer-mv.de/expertenshyberuf-steuershyberater/steuershyberatershypruefung/steuershyberatershypruefung-uebershysicht
Niedersachsen   http://www.stbk-niedersachsen.de/index.php?id=38
NRW   http://www.steuerberaterpruefung-nrw.de/DE/3822/Steuerberaterpruefung.php
Rheinland-Pfalz   http://www.sbk-rlp.de/steuerberater-2/
Saarland   http://www.stbk-saarland.de/Wie-werde-ich...
Sachsen   http://www.sbk-sachsen.de/aus-und-fortbildung/steuerberater/
Sachsen-Anhalt   http://www.stbk-sachsen-anhalt.de/unsere-bildung/steuerberater/ww.sbk-sachsen.de/aus-und-fortbildung/steuerberater/
Schleswig-Holstein   http://www.stbk-sh.de/Steuerberater/Steuerberaterpruefung
Thüringen   http://www.stbk-thueringen.de/Wie-werde-ich/Steuerberater
 
Stand: August 2017
 
 

 
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